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Schwarzer Donnerstag an den B鰎sen in Europa und in den USA: Der Deutsche Aktienindex (Dax) fiel bis B鰎senschluss um 5,82 Prozent auf 5602,80 Punkte, die Kurse in New York, London, Paris, Mailand und Madrid rutschten ebenfalls tief. Ausl鰏er f黵 die Kursrutsche war wom鰃lich eine zu gro遝 Verkaufsorder, ein sogenannter “Fat Finger” – ein Tippfehler eines H鋘dlers. Hinzu kamen d黶tere Prognosen f黵 die Weltwirtschaft.
Der Kursrutsch an der Frankfurter B鰎se war der gr鲞te seit dem 1. Dezember 2008, als der Dax um 5,88 Prozent nach unten gerauscht war. Wie in Frankfurt am Main schlossen auch die B鰎sen in London, Paris, Mailand und Madrid tief im Minus: Die Kurse sackten in London um 4,49 Prozent, in Madrid um 4,70 Prozent, in Paris um 5,48 Prozent und in Mailand um 6,15 Prozent ab. An der Wall Street in New York verlor der Dow Jones zu Handelsbeginn 4,12 Prozent, der Nasdaq 4,89 Prozent.
Betroffen waren vor allem die Werte von Banken. Besonders die Aktie der franz鰏ischen Gro遙ank Soci閠?G閚閞ale verlor erneut dramatisch an Wert. Der Kurs der Aktie st黵zte in Paris um mehr als zw鰈f Prozent ab.
Bereits am Mittwoch vergangener Woche war der Aktienkurs der franz鰏ischen Banken, die besonders viele griechische Staatsanleihen besitzen, pl鰐zlich in den Keller gegangen. Die Soci閠?G閚閞ale verlor nach Ger點hten 黚er einen m鰃lichen Bankrott des Geldinstituts zeitweise mehr als 20 Prozent.
Am vergangenen Freitag verbot die franz鰏ische Regierung daraufhin zur Beruhigung der M鋜kte ungedeckte Leerverk鋟fe der Aktien von elf Banken und Versicherungen. Bei Leerverk鋟fen wetten Spekulanten auf fallende Kurse. Die Gesch鋐te stehen im Verdacht, die Nervosit鋞 der Finanzm鋜kte zus鋞zlich zu verst鋜ken. Belgien, Spanien und Italien verh鋘gten 鋒nliche Verbote.
Auch diese Restriktionen h鋞ten m鰃licherweise zu verst鋜kten Verk鋟fen etwa von Termingesch鋐ten auf den Dax (Dax Futures) gef黨rt, sagte Christian Schmidt, Analyst der Helaba. Ausl鰏er f黵 einen ersten Rutsch k鰊nte ein sogenannter “Fat Finger” gewesen sein – der Tippfehler eines H鋘dlers auf der Tastatur. Dies vermutete auch Markus Huber von ETX Capital.
Dazu kamen schlechte Nachrichten aus den USA. Die Investmentbank Morgan Stanley teilte mit, Europa und die USA bewegten sich gef鋒rlich nah am Rande der Rezession. Die z鰃erliche Reaktion der europ鋓schen Politiker auf die Schuldenkrise und der Streit in den USA um die ausufernde Staatsverschuldung h鋞ten das Vertrauen von Unternehmen und Konsumenten untergraben. Die Bank korrigierte ihre Wachstumsprognose f黵 die Weltwirtschaft f黵 2011 und 2012 nach unten.
Angesichts der Unsicherheiten stieg der Goldpreis weiter. Der Preis f黵 eine Feinunze erreichte in London 1825 Dollar und damit so viel wie noch nie. Das Edelmetall befindet sich seit Monaten auf einem H鰄enflug. Gold gilt als krisenfeste Anlage, da das Edelmetall von einer Geldentwertung nicht betroffen ist.