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Spielend durch die Krise

Essen (dapd-nrw). Für schlechte Zahlen hat die Wirtschaftskrise in der Spieleindustrie nicht gesorgt – dafür aber für eine Reihe neuer Ideen. So k?nnen auf dem Brett nun die globale Erw?rmung oder die Politikverdrossenheit bek?mpft, im “Aktienrausch” gar die B?rse geentert werden. Das Testfeld dafür bieten ab Donnerstag (20. Oktober) die 29. Internationalen Spieltage in der Messe Essen.

Doch die Krise ist nur ein Teil des Themenangebots, “das in diesem Jahr so vielf?ltig ist wie nie zuvor”, verspricht Dominique Metzler vom Bonner Friedhelm Merz Verlag, dem Spieltage-Veranstalter. Mehr als 750 Neuheiten und Weltpremieren würden bis Sonntag (23. Oktober) pr?sentiert, 810 Aussteller aus der ganzen Welt stünden bereit. Damit hat die Messe für Gesellschaftsspiele 2011 noch einmal an Umfang zugelegt.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich die Branche für das wichtige Weihnachtsgesch?ft zuversichtlich. Der Umsatz mit Gesellschaftsspielen lag 2010 bei 400 Millionen Euro. “Nach einem kleinen Knick im Sommer deutet inzwischen alles darauf hin, dass die Zahlen auch in diesem Jahr konstant bleiben”, sagt Metzler. “In der Krise verkaufen Brettspiele sich immer gut.” Die Leute blieben mehr zu Hause, spielten lieber ein Spiel, als ins Kino zu gehen.

Zu der Zielgruppe der Messe z?hlen aber nicht nur private Spieler, sondern auch Eink?ufer und Lizenznehmer aus der ganzen Welt. “Deutsche Spiele sind ein echter Exportschlager”, sagt Metzler. “Nirgendwo gibt es so viele Verlage, so viele Autoren.” Das mache die nach Veranstalterangaben weltgr??te Spielemesse in Essen so attraktiv. “Besonders gro? ist Nachfrage derzeit aus Osteuropa.”

Zu den erfolgreichsten Trends z?hlen in diesem Jahr die sogenannten “German Games”. Das sind Strategiespiele wie “Die Siedler von Catan”. Die neueste Auflage hei?t “Aufbruch der H?ndler”. Ebenfalls beliebt: Spiele, die auf Buch- oder Filmideen beruhen. Eines davon ist “Der Hobbit” mit vielen Originalzitaten aus der Originalgeschichte von John Ronald Reuel Tolkien. Aber auch Party-, Kinder-, elektronisch gestützte Brett- sowie Musik- und Geschicklichkeitsspiele stehen in Essen zum Ausprobieren bereit.

dapd

Commerzbank im Minus durch Griechenland-Abschreibungen

Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen in H?he von knapp 800 Millionen Euro haben die Commerzbank im dritten Quartal ins Minus gedrückt. Unterm Strich machte die Bank einen Verlust von 687 Millionen Euro, nach einem Plus von 113 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Commerzbank in Frankfurt am Main mitteilte. Ihre ursprünglichen Gewinnziele für 2012 kassierte die Bank.

Die Ergebnisse des dritten Quartals lieferten “zwei unterschiedliche Botschaften”, sagte Finanzvorstand Eric Strutz. Die Kernbank – sie besteht aus Mittelstands- und Privatkundengesch?ft, dem Zentral- und Osteuropa-Gesch?ft sowie dem Investmentbanking – habe ein “sehr erfreuliches” Ergebnis erzielt und einen operativen Gewinn von 851 Millionen Euro gemacht, nach 205 Millionen Euro im dritten Quartal 2010. Auf der anderen Seite aber stünden die Abschreibungen auf griechische Staatspapiere über 789 Millionen Euro. Die Bank musste damit den Angaben zufolge in den ersten neun Monaten dieses Jahres 52 Prozent des Wertes ihrer griechischen Anleihen abschreiben.

Weitere Kosten entstanden demnach, weil die Bank derzeit versucht, m?glichst viele Staatsanleihen loszuwerden – auch die anderer Euro-L?nder. Seit Jahresbeginn habe sie ihr Investment in Schuldpapiere von Euro-Staaten um 17 Prozent auf 93 Milliarden Euro zurückgefahren, teilte die Bank mit. Ihr Engagement in Staatsanleihen der hochverschuldeten Staaten Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien habe sie sogar um mehr als 20 Prozent reduziert, auf nun 13 Milliarden Euro. In den kommenden Monaten solle der Abbau von europ?ischen Staatspapieren weitergehen.

Doch dieser Entschluss allein reicht nicht aus, um die Ergebnisziele der Commerzbank noch zu retten. Das Vorhaben, im kommenden Jahr einen operativen Gewinn von vier Milliarden Euro zu erwirtschaften, werde die Bank “aufgrund der Marktgegebenheiten” nicht umsetzen k?nnen, erkl?rte Vorstandschef Martin Blessing. Zwar seien die Aussichten für die Kernbank weiter positiv, in den Nichtkernbereichen h?nge das Ergebnis 2012 aber in hohem Ma?e davon ab, wie sich die europ?ische Staatsschuldenkrise weiter entwickle.

Anleger zeigten sich verstimmt von dem dicken Minus im Quartalsbericht. Die Commerzbank-Aktie verlor schon kurz nach Handelsstart an der Frankfurter B?rse um 4,4 Prozent und fiel auf einen Wert von 1,66 Euro ab. Bis zum Mittag erholte sie sich von dem Absturz nur m??ig.

Spielend durch die Krise

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Essen (dapd-nrw). Für schlechte Zahlen hat die Wirtschaftskrise in der Spieleindustrie nicht gesorgt – dafür aber für eine Reihe neuer Ideen. So k?nnen auf dem Brett nun die globale Erw?rmung oder die Politikverdrossenheit bek?mpft, im “Aktienrausch” gar die B?rse geentert werden. Das Testfeld dafür bieten ab Donnerstag (20. Oktober) die 29. Internationalen Spieltage in der Messe Essen.

Doch die Krise ist nur ein Teil des Themenangebots, “das in diesem Jahr so vielf?ltig ist wie nie zuvor”, verspricht Dominique Metzler vom Bonner Friedhelm Merz Verlag, dem Spieltage-Veranstalter. Mehr als 750 Neuheiten und Weltpremieren würden bis Sonntag (23. Oktober) pr?sentiert, 810 Aussteller aus der ganzen Welt stünden bereit. Damit hat die Messe für Gesellschaftsspiele 2011 noch einmal an Umfang zugelegt.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich die Branche für das wichtige Weihnachtsgesch?ft zuversichtlich. Der Umsatz mit Gesellschaftsspielen lag 2010 bei 400 Millionen Euro. “Nach einem kleinen Knick im Sommer deutet inzwischen alles darauf hin, dass die Zahlen auch in diesem Jahr konstant bleiben”, sagt Metzler. “In der Krise verkaufen Brettspiele sich immer gut.” Die Leute blieben mehr zu Hause, spielten lieber ein Spiel, als ins Kino zu gehen.

Zu der Zielgruppe der Messe z?hlen aber nicht nur private Spieler, sondern auch Eink?ufer und Lizenznehmer aus der ganzen Welt. “Deutsche Spiele sind ein echter Exportschlager”, sagt Metzler. “Nirgendwo gibt es so viele Verlage, so viele Autoren.” Das mache die nach Veranstalterangaben weltgr??te Spielemesse in Essen so attraktiv. “Besonders gro? ist Nachfrage derzeit aus Osteuropa.”

Zu den erfolgreichsten Trends z?hlen in diesem Jahr die sogenannten “German Games”. Das sind Strategiespiele wie “Die Siedler von Catan”. Die neueste Auflage hei?t “Aufbruch der H?ndler”. Ebenfalls beliebt: Spiele, die auf Buch- oder Filmideen beruhen. Eines davon ist “Der Hobbit” mit vielen Originalzitaten aus der Originalgeschichte von John Ronald Reuel Tolkien. Aber auch Party-, Kinder-, elektronisch gestützte Brett- sowie Musik- und Geschicklichkeitsspiele stehen in Essen zum Ausprobieren bereit.

dapd

Zahl der Toten durch Taifun auf den Philippinen steigt

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