Tag Archives: Leica

Blackstone vollzieht Einstieg bei Kamerahersteller Leica

Solms (dapd). Der US-Finanzinvestor Blackstone hat von den Kartellbeh?rden grünes Licht für den Einstieg beim hessischen Edelkamera-Hersteller Leica erhalten. Damit übernahm Blackstone über verschiedene T?chter wie geplant 45 Prozent an der Lisa-Holding, die derzeit gut 97,6 Prozent an Leica Camera h?lt, wie das Unternehmen aus Solms am Dienstag mitteilte. Die Mehrheit beh?lt der ?sterreichische Investor Andreas Kaufmann.

Leica hatte den Einstieg von Blackstone Mitte Oktober angekündigt. Die Amerikaner sollen den Hessen bei deren geplanter Expansion in Asien helfen. Zugleich will die Lisa-Holding die restlichen Aktion?re von Leica derzeit zwangsabfinden und die Firma so von der B?rse nehmen.

dapd

Blackstone vollzieht Einstieg bei Kamerahersteller Leica

Solms (dapd). Der US-Finanzinvestor Blackstone hat von den Kartellbeh?rden grünes Licht für den Einstieg beim hessischen Edelkamera-Hersteller Leica erhalten. Damit übernahm Blackstone über verschiedene T?chter wie geplant 45 Prozent an der Lisa-Holding, die derzeit gut 97,6 Prozent an Leica Camera h?lt, wie das Unternehmen aus Solms am Dienstag mitteilte. Die Mehrheit beh?lt der ?sterreichische Investor Andreas Kaufmann.

Leica hatte den Einstieg von Blackstone Mitte Oktober angekündigt. Die Amerikaner sollen den Hessen bei deren geplanter Expansion in Asien helfen. Zugleich will die Lisa-Holding die restlichen Aktion?re von Leica derzeit zwangsabfinden und die Firma so von der B?rse nehmen.

dapd

Mehrheitseigner will Leica von der Börse nehmen

Solms (dapd-hes). Der Mehrheitseigentümer will den traditionsreichen Kamerahersteller Leica komplett übernehmen und die verbliebenen Kleinaktion?re aus dem Unternehmen dr?ngen. In einem sogenannten Squeeze-out sollen deshalb die restlichen 2,44 Prozent der Stimmrechte an der Leica Camera AG an eine Tochter der ACM Projektentwicklung des Salzburger Investors Andreas Kaufmann gehen, wie es in einer Mitteilung vom Freitagabend hie?. ACM h?lt bereits 97,56 Prozent der Anteile.

Wie viel Geld die Aktion?re bekommen, stand zun?chst noch nicht fest. “Eine angemessene, nach dem Gesetz geschuldete Barabfindung werden wir in den kommenden Wochen festlegen”, sagte Kaufmann, der zugleich Vorsitzender des Leica-Aufsichtsrats ist, der Nachrichtenagentur dapd. Das von ACM finanzierte Herauskaufen der Kleinaktion?re solle bis M?rz oder April abgeschlossen sein.

ACM hat die weltberühmte Kameramarke aus dem hessischen Solms in den vergangenen Jahren vom Pleitekandidaten zu einem profitablen Unternehmen gewandelt und seinen Anteil kontinuierlich ausgebaut. Derzeit besch?ftigt Leica etwa 1.150 Mitarbeiter und hat für das vergangene Jahr einen zweistelligen Millionengewinn ausgewiesen.

Erst Mitte Oktober hatte ACM mit dem US-Finanzinvestor Blackstone vereinbart, dass sich dieser mit 43,9 Prozent an Leica beteiligt. Die ?sterreicher wollten aber langfristig Mehrheitseigner in Solms bleiben, hie? es damals. Daran habe sich nichts ge?ndert, sagte Kaufmann am Freitag. Noch fehlt für den Blackstone-Einstieg die Genehmigung der Kartellbeh?rden. Kommt diese, solle das Gesch?ft aber unabh?ngig vom Squeeze-out vollzogen werden.

Kaufmann begründete den angestrebten Squeeze-out damit, dass mit der neuen Eigentümerstruktur aus ACM und Blackstone “eine Finanzierung von Leica über den Kapitalmarkt künftig nicht mehr notwendig” sei. Zudem verringere der Rückzug von der B?rse die Kosten im Unternehmen, weil keine Hauptversammlungen mehr einberufen und Quartalsberichte erstellt werden müssten.

Leica will in den kommenden Jahren kr?ftig wachsen. So solle sich der Umsatz bis 2016/2017 auf 500 Millionen Euro in etwa verdoppeln, hatte der Vorstandsvorsitzende Alfred Schopf zuletzt angekündigt. Zudem sollten die Produktion ausgebaut und 100 bis 150 neue Jobs geschaffen werden. Dabei ruhen die Hoffnungen auch auf dem angekündigten neuen Minderheitseigner. So solle Blackstone den Hessen den Weg nach Asien ebnen, hie? es bei der Verkündung des Gesch?fts.

Schon 2008 hatte ACM versucht, die restlichen Leica-Aktion?re aus dem Unternehmen zu dr?ngen. Der Squeeze-out war damals wegen juristischer Formfehler vor dem Landgericht Frankfurt gescheitert. Dass man den zweiten Anlauf erst jetzt starte, sei den Priorit?ten im Unternehmen geschuldet, sagte Kaufmann. “Wir haben viel Geld und alle Energie in den Erhalt der Ertragskraft gesteckt”, sagte er. Die Komplett-übernahme sei aber “angesichts der H?he unserer Beteiligung immer eine Option” geblieben.

dapd

Aktie des Tages: Leica

Solms (dapd). Der Kamerahersteller Leica ist auf dem Weg zu neuen Rekorden. Nach einer deutlichen Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis im ersten Gesch?ftshalbjahr hob der Unternehmensvorstand am Montag in Solms seine Prognose für das am 31. M?rz 2012 endende Gesamtjahr deutlich an. Nach dem Einstieg des Finanzinvestors Blackstone soll der legend?re Kamerahersteller von der B?rse genommen werden.

Wie Leica in einer Pflichtmitteilung für die B?rse berichtete, stieg nach vorl?ufigen Berechnungen der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Gesch?ftsjahres um 27,9 Prozent im Vorjahresvergleich auf 141,7 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs sogar um 138,6 Prozent auf 33,1 Millionen Euro.

Genauere Zahlen will Leica am 10. November vorlegen. Der Vorstand hob “aufgrund der au?erordentlich guten Entwicklung im ersten Halbjahr” seine Prognosen für das laufende Gesch?ftsjahr dramatisch an: Der Umsatz soll nach den Worten von Finanzvorstand Andreas Lobej?ger nun um mindestens zehn Prozent wachsen. Bisher hatte das Unternehmen ein Plus von nur drei bis fünf Prozent vorausgesagt. Das Ebit, das bislang bei über 20 Millionen Euro angesetzt war, soll nach der neuen Prognose 20 Prozent über dem Vorjahreswert von 41,5 Millionen Euro liegen.

Die positive Gesch?ftsentwicklung zeige, “dass es für Leica die richtige Entscheidung war, auf neue, innovative Produkte zu setzen und nunmehr mit einem kompletten, vollst?ndig digitalen Kameraportfolio am Markt zu sein”, erkl?rte Vorstandschef Alfred Schopf.

Der weltberühmte Kamerahersteller war beinahe in die Pleite gerutscht, nachdem er den Wandel zur Digitaltechnik verschlafen hatte. Zur Rettung kam der ?sterreichische Investor Andreas Kaufmann. Der will nun nach dem Einstieg des US-Finanzinvestors Blackstone die Leica Camera AG wieder von der B?rse nehmen.

Blackstone hatte Mitte Oktober die übernahme von 43,9 Prozent der Leica-Anteile bekanntgegeben, vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbeh?rden. 53,5 Prozent der Aktien blieben demnach bei den Brüdern Kaufmann und deren Investmentfirma ACM Projektentwicklung.

Kaufmann teilte am Freitag mit, er wolle die Besitzer der restlichen 2,44 Prozent der Stimmrechte bis sp?testens April 2012 gegen eine entsprechende Abfindung aus dem Unternehmen dr?ngen. Dann soll Leica von der B?rse genommen werden. Kaufmann begründete den angestrebten Squeeze-out damit, dass mit dem Einstieg von Blackstone “eine Finanzierung von Leica über den Kapitalmarkt künftig nicht mehr notwendig” sei. Zudem verringere der Rückzug von der B?rse die Kosten im Unternehmen, weil keine Hauptversammlungen mehr einberufen und Quartalsberichte erstellt werden müssten.

dapd

Leica legt bei Umsatz und Ergebnis kräftig zu

Solms (dapd). Der Kamerahersteller Leica ist auf dem Weg zu neuen Rekorden. Nach einer deutlichen Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis im ersten Gesch?ftshalbjahr hob der Unternehmensvorstand am Montag in Solms seine Prognose für das am 31. M?rz 2012 endende Gesamtjahr deutlich an. Nach dem Einstieg des Finanzinvestors Blackstone soll der legend?re Kamerahersteller von der B?rse genommen werden.

Wie Leica in einer Pflichtmitteilung für die B?rse berichtete, stieg nach vorl?ufigen Berechnungen der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Gesch?ftsjahres um 27,9 Prozent im Vorjahresvergleich auf 141,7 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs sogar um 138,6 Prozent auf 33,1 Millionen Euro.

Genauere Zahlen will Leica am 10. November vorlegen. Der Vorstand hob “aufgrund der au?erordentlich guten Entwicklung im ersten Halbjahr” seine Prognosen für das laufende Gesch?ftsjahr dramatisch an: Der Umsatz soll nach den Worten von Finanzvorstand Andreas Lobej?ger nun um mindestens zehn Prozent wachsen. Bisher hatte das Unternehmen ein Plus von nur drei bis fünf Prozent vorausgesagt. Das Ebit, das bislang bei über 20 Millionen Euro angesetzt war, soll nach der neuen Prognose 20 Prozent über dem Vorjahreswert von 41,5 Millionen Euro liegen.

Die positive Gesch?ftsentwicklung zeige, “dass es für Leica die richtige Entscheidung war, auf neue, innovative Produkte zu setzen und nunmehr mit einem kompletten, vollst?ndig digitalen Kameraportfolio am Markt zu sein”, erkl?rte Vorstandschef Alfred Schopf.

Der weltberühmte Kamerahersteller war beinahe in die Pleite gerutscht, nachdem er den Wandel zur Digitaltechnik verschlafen hatte. Zur Rettung kam der ?sterreichische Investor Andreas Kaufmann. Der will nun nach dem Einstieg des US-Finanzinvestors Blackstone die Leica Camera AG wieder von der B?rse nehmen.

Blackstone hatte Mitte Oktober die übernahme von 43,9 Prozent der Leica-Anteile bekanntgegeben, vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbeh?rden. 53,5 Prozent der Aktien blieben demnach bei den Brüdern Kaufmann und deren Investmentfirma ACM Projektentwicklung.

Kaufmann teilte am Freitag mit, er wolle die Besitzer der restlichen 2,44 Prozent der Stimmrechte bis sp?testens April 2012 gegen eine entsprechende Abfindung aus dem Unternehmen dr?ngen. Dann soll Leica von der B?rse genommen werden. Kaufmann begründete den angestrebten Squeeze-out damit, dass mit dem Einstieg von Blackstone “eine Finanzierung von Leica über den Kapitalmarkt künftig nicht mehr notwendig” sei. Zudem verringere der Rückzug von der B?rse die Kosten im Unternehmen, weil keine Hauptversammlungen mehr einberufen und Quartalsberichte erstellt werden müssten.

dapd